
Hallo, ich bin Kerstin.
Geboren bin ich 1965 im Saarland. 1985 zog ich nach Freiburg und studierte an der Pädagogischen Hochschule Kunst, Deutsch und Pädagogik.
Mit Kunst, Malen, Zeichnen und Bildern habe ich mich schon seit meiner Kindheit beschäftigt. Es ist mir noch gut in Erinnerung, wenn meine Mutter große Tapetenstücke zurechtschnitt und sie mir zum Malen – Rückseite! – gab.
Für mich bedeutet malen, tonen, einen Stein behauen oder etwas formen immer auch ein Stück MICH TRAUEN, SPUREN SETZEN; MICH AUSDRÜCKEN DÜRFEN.
Begeistert war und bin ich immer noch an Kursen, die in freier Natur stattfinden. Es war so spannend sich mit dem Licht, den Schatten und den Farben auseinanderzusetzen und abends voll von den Gefühlen mit dem Draußengewesensein erfüllt in die Wohnung zurückzukehren.
Viel Freude hatte ich auch an meinem Fach Kunst in der Grundschule. Hier war es mir wichtig, den Kindern Freude am Gestalten zu vermitteln. Es ging mir nicht darum, eine Aufgabenstellung erfüllen zu müssen, noch um Benotungen. Es freute mich am meisten, wenn eine kreative Stimmung im Klassenzimmer lag und jedes Kind versuchte, seinen Weg im Bild zu finden. Und ich glaube, das ist mir oft gelungen.
Ein neuer Zusammenhang entwickelte sich mit Kunst und Deutsch als Zweitsprache (DaZ) durch eine Fortbildung im Schloss Rotenfels (Akademie).
Hier entstand der Entschluss Kunsttherapeutin zu werden. So studierte ich im IFAW an der Katholischen Hochschule in Freiburg von 2018 bis 2020 Kunsttherapie und schloss das Studium 2021 mit meiner Abschlussarbeit „Ich male meine Sprache“ ab.
Seitdem schlägt mein Herz für die Kunst wie für die Kunsttherapie. Mir hat die Kunsttherapie den Raum geöffnet, mich zu wagen, zu wagen künstlerisch zu arbeiten und es im Nachhinein zu betrachten und zu staunen.
Dies möchte ich auch den Menschen vermitteln, die zu mir in meinen Malraum kommen möchten.